|
Den Namen King Fritz bekam der Hengst, weil er doppelt King gezogen war und den Spitznamen des damaligen Besitzers Fritz Watkins. Die Watkins führten den Zusatz "Chex" bei ihrer ganzen Nachtzucht ein. Ein Merkmal, das in den Pedigrees der Quarter Horses wie im Showring leicht zu erkennen war. Hörte man "Chex" so dachte man direkt an King Fritz. "Chex" wurde ein Markenzeichen wie der Stern beim Auto. Viele Söhne und Töchter wurden an der Westküste geshowt in Stockhorse und Reined Cow Horse Competitions. AQHA-Points gab’s hier natürlich nicht. Les Vogt, in der Reined Cow Horse Szene sicherlich noch ein Begriff, kaufte King Fritz und showte sehr erfolgreich einige Chex-Pferde. Erst nach dem Tod von King Fritz wurde ihm bewußt, wie einzigartig diese Pferde waren. Es kam eine Periode, in der keine Nachfrage nach ihnen bestand, warum auch immer. Den Quarter Horse Züchtern ist glücklicherweise wieder klar geworden, welch großartige Foundationpferde sie sind. Den Beweis liefern seit Jahren Finalisten in Reining und Working Cow Horse der World Championship Show in Oklahoma. Die Töchter waren die großen Producers, auch wenn sie selbst keine Top Performer waren. Die Nachfrage nach ihnen war sehr groß - zwangsläufig müssten noch lebende recht betagt sein. Jetzt sind es die Enkelinnen, die das Erbe angetreten haben.
|

|